ICEJ-Highlights

Seit 1980

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Erste christliche Feier des Laubhüttenfestes – September 1980

Feast1000 Christen aus vielen Ländern kamen nach Jerusalem, um das Laubhüttenfest mit Gesang, Tanz, Lobpreis und Anbetung zu feiern (siehe Sacharja 14, Vers 16). Die Christen wurden in die Synagoge des Oberrabbiners eingeladen, um von ihm persönlich gesegnet zu werden. 15 christliche Leiter verbrachten eine Stunde mit dem  israelischen Präsidenten Navon - bei ihm zu Hause. Er zeigte sich tief bewegt von ihrer Solidarität und drückte ihnen seine Wertschätzung aus.

Am Jerusalem-Marsch nahmen 400 Christen teil.  Israelische Soldaten jubelten und winkten ihnen zu, weil sie die Unterstützung der Christen für Israel schätzten. Die Leute, die sich entlang der Strecke versammelt hatten, riefen immer wieder auf Hebräisch: „Seid gesegnet, seid gesegnet!“

Eröffnung der ICEJ – September 1980

KollekTeddy Kollek, der Bürgermeister von Jerusalem, war bei der Eröffnung anwesend und zutiefst gerührt, als die christlichen Repräsentanten aus verschiedenen Ländern ihre Nationalflaggen vor ihm präsentierten und gelobten, für den Frieden Jerusalems zu beten - auch im Namen aller bibelgläubigen Christen, die zu Hause geblieben waren. Vor  laufenden Kameras und den rund 1 000 Christen beschrieb der Bürgermeister dieses Ereignis als eine der bewegendsten Erfahrung seines Lebens.

Mordechai-Aufruf – 1981

Zu Ostern organisierte die Internationale Christliche Botschaft Demonstrationen auf der ganzen Welt, um die sowjetisch -jüdischen Dissidenten in den Gefängnissen der UdSSR zu unterstützen. Dieser "Mordechai-Aufruf" erinnerte an den Einsatz Königin Esthers und ihres Onkels Mordechai zugunsten der Juden im alten Persien. Unterstützer der Botschaft in Jerusalem „nagelten“ ihren Protest an die verschlossenen Türen der dortigen russisch-orthodoxen Kirche.

Erster Internationaler Christlicher Zionistenkongress in Basel - 1985

40 Jahre nach dem Holocaust, der als Verbrechen auf Europas Boden begangen worden war, fand der Erste Internationale Christliche Zionistenkongress im schweizerischen Basel statt. 88 Jahre nach dem ersten jüdischen Zionistenkongress, der von Theodor Herzl einberufen wurde, gab er den christlichen Leitern aus allen Teilen der Welt Gelegenheit, ihre Beziehung zum jüdischen Volk neu auszurichten und zu bereinigen und die theologische Basis für ihre Unterstützung des wiedergeborenen Staates Israel zu festigen.

Golfkrieg – 1991

Die israelischen Opfer der Raketenangriffe während des Golfkrieges wurden nur mit dem, was sie am Leib trugen, in Hotels untergebrachten. Am dringendsten wurden Toilettenartikel und warme Trainingsanzüge benötigt. Innerhalb eines Tages traf die ICEJ mit verschiedenen Firmen, die diese Dinge herstellten, Arrangements. Am nächsten Morgen ließen Frau Petra van der Zande von der ICEJ - Sozialabteilung und Herr Zvi Givati, ICEJ – Liaison, den 280 Opfern diese Geschenke durch den Bürgermeister von Ramat Gan, Zvi Bar, übermitteln.
 
Während des Golfkrieges strahlte das israelische Fernsehen ein 17-minütiges Special über die ICEJ aus, in welchem unter anderem berichtet wurde, dass die 50 ICEJ-Mitarbeiter sich entschlossen hatten, in Israel zu bleiben, als die Scud - Raketen Angriffe bereits begonnen hatten.  Durch einen Auszug aus dem Laubhüttenfestvideo, das die Unterstützung von Christen aus über 70 Nationen während Sukkot zeigte, wurden die israelischen Zuschauer ermutigt. Der Beitrag wurde zur Hauptsendezeit ausgestrahlt, direkt vor den Abendnachrichten. Die meisten Israelis sahen den Clip, weil sie wegen der Bedrohung durch die Scud - Raketen gezwungen waren, zu Hause zu bleiben.

Hilfe bei der Alijah nach Israel – 1991

AlijahDie ICEJ unterstützt seit 1991 Juden aus der damaligen UdSSR bei ihrer Einwanderung nach Israel. Zunächst gab es nur den Weg über Warschau und Budapest, so dass das Exobus-Programm gestartet werden konnte, um die Menschen durch diese Städte zu bringen. Später, als Direktflüge möglich wurden, brachte Exobus sie von ihren weit entfernten Dörfern zu den Flughäfen nach Kiew und Odessa.
 
Die ICEJ sponserte innerhalb von 8 Jahren insgesamt 50 voll besetzte Immigrationsflüge und half diesen Juden, nach Israel zu kommen. Diese Arbeit setzt sich bis heute fort.

Auszeichnung durch die Knesset – 1991

Die ICEJ erwartet für ihre Arbeit keine Anerkennung oder Belohnung. Doch wenn es sie gibt, bedeutet das für uns mehr Glaubwürdigkeit und Akzeptanz in Israel sowie unter der weltweiten jüdischen Gemeinschaft. Dies erleichtert unsere Arbeit und Dienst erheblich.
 
Im April 1991 erhielt die ICEJ den „Quality of Life Award“ des Knessetspräsidenten. Die ICEJ spendete ihr Preisgeld dem Wohnungsprojekt der ICEJ-Sowjetjudenabteilung. In der Ansprache wurde Folgendes als Grund für die Auszeichnung genannt:
 
„Die Stiftung verleiht den Preis der Internationalen Christlichen Botschaft für ihren kontinuierlichen und tatkräftigen Einsatz auf dem Gebiet der Bildung und Information in Israel und im Ausland, um die Bande zwischen Juden und Christen zu stärken und für ihre Bemühungen, eine Verständigung zwischen Juden und Arabern in Israel zustande zu bringen und für ihren Einsatz, jüdisches und zionistisches Bewusstsein bei den Christen in aller Welt zu vertiefen und für die Förderung der Einwanderung der Juden nach Israel.“

Operation Salomo – 1992

Nachdem Israel durch die „Operation Salomo“ fast 15 000 äthiopische Juden aus dem bürgerkriegsgefähredeten Äthiopien ausgeflogen hatte, konnte die Christliche Botschaft diese Neubürger durch den Einsatz  von Dr. Campbell Millar und dessen Frau Ferne bei ihrer Eingliederung in Israel unterstützen. Die Millars hatten jahrelang in Äthiopien mitten unter Leprakranken gearbeitet und beherrschten die Landessprache Amharisch.
 
Die ICEJ finanzierte den Bau von zwei Tukuls (Begegnungsstätten für Äthiopier) in Beit Shean. Auch wurden im Hansen-Krankenhaus in Jerusalem Leprauntersuchungen durchgeführt. Weitere Unterstützung leistete die ICEJ-Sozialabteilung bei Haushaltsgründungen, durch medizinischer Hilfe und bei der Arbeitssuche.

Dramatische Rettung in Moldawien – 1992

Als sich die Juden in Moldawien Mitte Juni im Kreuzfeuer eines regionalen Konfliktes befanden, bat die Jewish Agency die ICEJ, ihr bei der Evakuierung aus Bendery zu helfen. Die von der ICEJ finanzierten Busteams scheuten sich nicht, nach Bendery zu fahren, obwohl sie in Kiew stationiert waren, einige hundert Kilometer entfernt vom Krisenherd. Diese Aktion war riskant, aber das Team organisierte sich neu, so dass einige Mitglieder und ein Leiter damit beauftragt werden konnten, sofort nach Odessa zu fahren, von wo aus sie direkt in das vom Konflikt betroffene Gebiet Trans-Dniester im Südwesten der Moldawischen Republik weiterreisen konnten. Innerhalb von drei Wochen konnten die Exobusse ca. 400 jüdische Flüchtlinge in Sicherheit bringen.

Reue in Toledo – 1992

Hunderte spanische Christen baten in Toledo Vertreter der spanisch-jüdischen Gemeinschaft für die Vertreibung der Juden im Jahr 1492 um Vergebung. Damals hatten  König Ferdinand und Königin Isabella die gesamte jüdische Bevölkerung aus Spanien verbannt.
 
500 Jahre später fand nun dieses historische Treffen statt. Als Vertreter des jüdischen Volkes waren der ehemalige israelische Präsident, Jitzhak Navon, und Leiter der spanisch-jüdischen Gemeinschaft vertreten. Navon sagte feierlich: „Ich stehe hier vor Ihnen völlig überwältigt von meinen Gefühlen und bin verlegen. Ich bin tief bewegt über die Wärme und die Liebe, die Sie meinem Volk schenken und verlegen deshalb, weil wir solche Gesten nicht gewohnt sind … Erlauben Sie mir, frei heraus zu sagen, dass unser Herz voll tiefer Dankbarkeit ist, weil Sie uns den Glauben an die Menschlichkeit wiedergegeben und in uns die Hoffnung gepflanzt haben auf eine bessere Zukunft für die zwischenmenschlichen und interreligiösen Beziehungen.“

Weihnachtskonzerte – 1999

Die Botschaft gab in der Zeit vom 24. – 26. Dezember drei vielbeachtete Weihnachtskonzerte in Jerusalem,  im Vorfeld der Millenniums - Feierlichkeiten. Diese Veranstaltungen wurden von ortsansässigen Gläubigen und christlichen Besuchern aus dem Ausland  sehr begrüßt, die zögerten, an den Feiern auf dem palästinensisch kontrollierten Krippenplatz in Bethlehem teilzunehmen. 
 
Zwei große Chöre aus den Vereinigten Statten und ein Orchester, hauptsächlich aus russischen Einwanderern, trugen am Heiligen Abend Weihnachtslieder und die Weihnachtsgeschichte mit lebenden Tieren vor. Händels „Messias“ wurde am Abend des ersten Weihnachtstages in einem mit Israelis voll besetzten Haus aufgeführt. Am 26. Dezember konnten die Zuhörer den Gospelgesang von einigen Solokünstlern genießen, die mit dem Chor gekommen waren.

Hilfe für libanesische Flüchtlinge – 2000

Die ICEJ unterstützte Christen aus dem Südlibanon, die im Rahmen des israelischen Abzugs vor der Hisbollah nach Israel fliehen mussten. Die ICEJ-Sozialabteilung konnte mit Babybekleidung und Hygieneartikeln zum einen besseren Start für die Flüchtlinge beitragen.   

„The Covenant“ (Der Bund) - 2001

„The Covenant“, ein farbenfrohes biblisches Musical, das die wunderbare Geschichte des israelischen Volkes nacherzählt, wurde zum ersten Mal während des Laubhüttenfestes 2001 aufgeführt. Das Musical wurde seither ins Hebräisch übersetzt und vor Tausenden von Israelis aufgeführt.

Grafted – 2003

Die Vision der ICEJ für junge Erwachsene wurde mit der Gründung der Grafted-Abteilung realisiert. Grafted wurde eingerichtet, damit auch die jüngere Generation mit der Botschaft des biblischen Zionismus erreicht werden kann. Für junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren gibt es Israelreisen, die auch Mitarbeit in Hilfsprojekten beinhalten, eine spezielle Tour zum Laubhüttenfest  der ICEJ sowie Vorträge und Informationsveranstaltungen. Seit 2012 wird dieser Dienst unter dem Namen "Arise" fortgeführt.

Christlicher Knesset-Ausschuss – 2004

Die ICEJ nimmt seit 2004 zusammen mit anderen christlich-zionistisch Organisationen am "Christian Allies Caucus", einem besonderen Knessetausschuss für israelfreundliche christliche Gruppen teil. Dieser Ausschuss initiiert jüdisch-christliche Hilfsprojekte, setzt sich auf parlamentarischer Ebene  für Völkerverständigung ein und macht den Israelis die Unterstützung evangelikaler Christen bekannt.  

25-jähriges Jubiläum von ICEJ – 2005

Gottes Treue und Güte haben wir es zu verdanken, dass unser Dienst Israel und dem jüdischen Volk über 25 Jahre hinweg Segen und Trost spenden durfte.

 

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